Geschichtliche Entwicklung der „Vereinigungen“ - jetzt Landesverbände

"Idee" der Landesverbände

Nach den Vorstellungen unserer baptistischen „Gemeindeväter“ vor ca. 140 Jahren sollten die landesweiten „Vereinigungen“ die Aufgaben von größeren „Missionsgebieten und Missionswerken“ für Evangelisation, Gemeindegründung, Gemeindeaufbau und Kinder- und Jugendarbeit wahrnehmen.
Es sollten sich hier -  in der Art einer „Solidargemeinschaft“ - größere und kleinere Gemeinden geistlich, personell, finanziell und strukturell gegenseitig helfen und gemeinsame Verantwortung für ein „Missionsgebiet“ übernehmen.
So wurden die „Vereinigungen“ mit den uns noch heute bekannten Strukturen (ab 1849) gebildet:

  • Vereinigungsrat,
  • Vereinigungsleitung,
  • Finanzen,
  • Kinder-, Jungschar-,  und Jugendarbeit. (Früher: Jünglingsvereine, Jungfrauenvereine, später der BJB Baptistische Jugendbund, der sich in der NS Zeit auflösen musste. Nach 1945 entstanden die GJW  im Rahmen der Vereinigungen.)

Etwa zur gleichen Zeit mit den Vereinigungen entstanden die Konturen eines  föderalen Bundes (1849: 1. Bundeskonferenz in Hamburg), bei dem die landesweiten Vereinigungen anfangs z.T. auch verfassungsmäßige Aufgaben übernahmen.
Die „Missions-Vereinigungen“ wurden nicht als institutionelle Verwaltungseinheiten, sondern je nach Notwendigkeit als „überschaubare und effektive Missionsgebiete“ gegründet. Später auch geteilt und dem wachsenden Werk angepasst. Sie sollten für die regionale Sonntagsschularbeit, Jungfrauen- und Jünglingsvereine und für die übergemeindliche Missionsarbeit (z.B. Wagen- und Zeltmission) „arbeitsfähig“ sein,  auch im Sinne der „Überschaubarkeit“ und „Finanzkraft“.

Bildung von Bezirken und Kreisen

In späteren Jahren spürten einige Gemeinden, dass die Größe eines Vereinigungsgebietes und die Tendenz einer teilweise überbetonten Autonomie der Ortsgemeinde die Gemeinschaft der Gemeinden in einem Gebiet verhinderten oder erschwerten. Deshalb wurden vor ca. 30-40 Jahren in einigen Vereinigungen Bezirke und Kreise gebildet um engere Beziehungen untereinander zu fördern (z.B. Hessen-Siegerland mit 3 Bezirken und der späteren Gründung von Südwest; aus der Vereinigung Süddeutschland wurden Süddeutschland und Bayern.)
In der Geschichte unseres Gemeindebundes galt (und in der Gegenwart gilt?), die folgende Übereinstimmung: Unsere Gemeinden sind in der jeweiligen überschaubaren Region das „Missionswerk“ für das gemeinsame „Missionsgebiet“.

Hans Lingener

(Quellen: Wie das Werk begann, Ein Herr ein Glaube eine Taufe, Skript von Wilfried Bohlen von 1995)

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